Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

KFZ-Verzeichnisse

In den 1930er Jahren war es üblich, zugelassene Kraftfahrzeuge in eigenen Verzeichnissen aufzulisten. Diese Verzeichnisse sind nach Kfz-Kennzeichen geordnet und enthalten darüber hinaus neben Informationen zum Fahrzeug (Autotype und -marke) auch solche zum Besitzer (Name, Adresse, oft auch Beruf). Im Folgenden sind jene Verzeichnisse unter Angabe ihres Standortes genannt, die die Besitzverhältnisse im österreichischen Kraftfahrwesen vor dem "Anschluss"Als Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, oder kurz "Anschluss", werden der Einmarsch deutscher Wehrmachts-, SS- und Polizeieinheiten in Österreich am 12.3.1938 und die darauf folgende De-facto-Annexion durch das nationalsozialistische Deutsche Reich bezeichnet. Der "Anschluss" wurde offiziell durch das Wiedervereinigungsgesetz vollzogen abbilden. Die meisten der hier genannten Verzeichnisse stehen seit 2013 auch elektronisch lesbar zur Verfügung, so dass eine Abfrage auch nach Namen und Firmen möglich ist: http://www.technischesmuseum.at/datenbanken-zu-kraftfahrzeugen-in-oesterreich-in-den-1930er-und-1940er-jahren. Die beiden über diese Seite zugänglichen Datenbanken heißen "Historische KFZ-Verzeichnisse" und "NS-KFZ-Raub". Sie sind im Rahmen des Projektes "Entzug und RestitutionDer englische Begriff "Restitution" für Rückstellung bürgerte sich seit den 1990er Jahren auch im deutschen Sprachraum ein von Kraftfahrzeugen und die sozio-ökonomischen Folgen. Aspekte zur Verkehrsgeschichte Österreichs 1930–1955" erstellt worden (http://www.formuse.at/index.php?option=com_project&view=project&Itemid=11&pid=9).


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