Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Vugesta-Ankäufe 1940–1945

In den Museen der Stadt Wien befinden sich die nachstehend aufgelisteten Objekte, die die Städtischen Sammlungen in der NS-Zeit zum Teil vom Hauptsitz der VugestaDie Verwaltungsstelle für jüdisches Umzugsgut der Gestapo (Vugesta) wurde im August 1940 gegründet, um die bei Speditionen eingelagerten Umzugsgüter geflohener Jüdinnen und Juden zu verwerten. (Verwertungsstelle für jüdisches Umzugsgut der GestapoGeheime Staatspolizei) in Wien 1, Bauernmarkt 24, zum Teil von der Möbelverwertungsstelle der Vugesta in Wien 2, Krummbaumgasse 8, erwarben.
Die Vugesta verwertete vom Zeitpunkt ihrer Errichtung im Frühherbst 1940 bis zum Kriegsende das Umzugsgut von 5.000 bis 6.000 und die Wohnungseinrichtungen von mindestens 10.000 geflüchteten oder deportierten jüdischen Familien.
In den Unterlagen der Museen der Stadt Wien über diese Erwerbungen findet sich zumeist die Eintragung "Ankauf bei der Vugesta" oder "Ankauf von der Gestapo aus im Ausbürgerungsverfahren beschlagnahmten Sachwerten", aber nie der Name ehemaliger Eigentümer.
Die Liste ist über die Homepage des Wien-Museums einsehbar.

http://www.wienmuseum.at/fileadmin/user_upload/PDFs/Vugesta_Liste_Stand_20100512.pdf
http://www.wienmuseum.at/fileadmin/user_upload/PDFs/Vugesta_Liste_Stand_20100512.pdf

Standort:Wien-Museum
Provenienz:Wien-Museum
Träger:digital
Zeitraum: 1940–1945
Ordnung:numerisch

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