Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Opferdatenbank

In der Opferdatenbank werden die Opfer des nationalsozialistischen Terrors der Jahre 1938–1945 im Burgenland namentlich erfasst. Es geht um Personen, die infolge von Zwangsmaßnahmen der SSSchutzstaffel, Polizei oder Wehrmacht verstorben sind, die von NS-Gerichten zum Tode verurteilt, die aufgrund der "Rasse", religiöser oder sexueller Orientierung ermordet wurden, dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer fielen oder durch Zwangsarbeit zu Tode kamen.
Die Opferdatenbank ist einerseits ein Informationsprojekt, andererseits aber auch virtuelles Denkmal für alle Opfer des Nationalsozialismus des Landes Burgenland. Die Datensammlung begann im Jahr 2008 und ist noch nicht abgeschlossen. Zu den Personen werden Name, Geburtsjahr, Wohn- und Geburtsort sowie andere biografische Daten erhoben eingegangen.

Standort:Amt der Burgenländischen Landesregierung
Träger:digital
Zeitraum: 1938–1945
Benützungsbeschränkungen:Datenschutz
Details zur Benützungsbeschränkung:Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Veröffentlichung der Daten im Internet nicht möglich. Die Datenbank kann aber in der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 7 – Kultur, Wissenschaft und Archiv benützt werden. Anfragen per Telefon, Email oder auf dem Postweg sind ebenfalls möglich.

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):