Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Vermögensverkehrsstelle Graz, Kommissarische Verwalter

Der BestandAls (Archiv-)Bestand bezeichnet man die Sammlung von Aktenmaterial, das (üblicherweise von einer Behörde produziert und später) einem Archiv übergeben wurde. enthält die Akten zu den kommissarischen VerwalternDie kommissarische Verwaltung ist die Zwangsverwaltung eines Betriebs zwischen 1938 und 1945 durch einen kommissarischen Verwalter., die im Zuge der ArisierungenArisierung ist jede Art des Entzugs von Vermögen von Personen, die im Sinne der Nürnberger (Rasse-)Gesetze als Juden galten. Arisierungen verliefen sowohl in (auch den NS-Gesetzen zuwider laufender) "wilder" als auch in (den NS-Gesetzen entsprechender) pseudo-legaler Form. eingesetzt wurden.

Standort:Steiermärkisches Landesarchiv (StLA)
Provenienz:VVStVermögensverkehrsstelle Graz
Träger:Flachware/Original
Umfang:17 Kartons
Zeitraum: 1938–1949
Ordnung:numerisch
Benützungsbeschränkungen:Datenschutz/Sperrfrist
Details zur Benützungsbeschränkung:Es gelten eine 50-jährige Sperrfrist und die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes. Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn ein Ansuchen an die Archivdirektion gestellt wird und dieses von der Landesamtsdirektion bzw. bei den BHs vom zuständigen Referat bewilligt wird.

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):


Ansprechperson(en):