Materialien zum Nationalsozialismus
Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich

Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz [KVSG]

Der BestandAls (Archiv-)Bestand bezeichnet man die Sammlung von Aktenmaterial, das (üblicherweise von einer Behörde produziert und später) einem Archiv übergeben wurde. enthält Akten zum Thema Besatzungs-, Kriegs- und Verfolgungssachschäden. 1958 wurde das Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz (vgl. BGBl Nr. 127/1958) erlassen, das neben Opfern von Kriegseinwirkungen auch Opfern nationalsozialistischer Verfolgung Entschädigung für Verluste an Hausrat und Berufsinventar in Aussicht stellte. Um eine derartige Entschädigung zu erhalten, durfte eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschritten werden, zudem war der Anspruch nur auf Ehegatten und im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder vererbbar. Für rassisch verfolge Personen wurden öS 150 Millionen ausbezahlt.

http://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=5777

Standort:Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA) / Archiv der Republik (AdR)
Provenienz:FLDFinanzlandesdirektion
Träger:Flachware/Original
Umfang:ca. 4.000-5000 Kartons
Angaben zur Vollständigkeit:vermutlich Skartierungen größeren Ausmaßes
Zeitraum: 1946–1985
Details zur Ordnung:Ordnung nach Abteilungen, innerhalb dieser numerisch bzw. falls notwendig alphabetisch
Benützungsbeschränkungen:/Sperrfrist

Hilfsmittel für die Suche im Bestand (Findbehelf):